Warum dieser Blog?

Das ist mein Leben - vielleicht soll es so sein? Eine Reise durch den Wahnsinn-durch Licht und Dunkelheit !!! (B.O.) Ich schreibe diesen Blog, eigentlich für mich. Ich würde mich aber freuen wenn mein Leben den Einen oder Anderen interessiert.

Über mich

WARUM GEHE ICH DEN JAKOBSWEG? 

Ok – ich wusste nicht das ich an dem, einmal geschriebenen, nichts mehr ändern kann. Hätte ich das gewusst, hätte ich vieleicht vorher mal überlegt???Was soll’s ist jetzt eben so. Wie sagen die NA’s ?

Gott, gebe mir den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und die Weisheit das Eine vom Anderen zu unterscheiden

Aber seit ich meine Gedanken hier öffentlich mache, geht es mir schon besser, da es jetzt keine Lügen, keine Unwahrheiten mehr gibt, alles ist offen…und ihr wisst bestimmt:

Jemand der für alles offen ist-kann nicht ganz dicht sein“

EGAL – ich will und kann, so wie es jetzt die letzte Zeit war, nicht mehr Leben.

Ich habe meinem Sohn bei seiner Geburt versprochen, dass ich immer versuchen werde, für ihn da zu sein. Nun ist er alt genug und ich könnte eigentlich gehen – ABER – Scheinbar hänge ich ja auch ein bisschen am Leben – Sonst hätte ich mit Sicherheit,die eine oder andere Situation in meinem Leben nicht überlebt.

Und ich bin immer noch hier!!!

Jetzt kann ich wieder das Zitat, welches ich oben eingefügt habe, nicht beenden – Scheiß Technik – Hauptsache, dass geschriebene ist nachher nicht wieder weg. Mein ganzes Leben war ich ein Suchender – Kommt suchen von Sucht…? Ich habe nach einer Bestätigung von Außen gesucht, habe die Welt bereist, Freundinnen gehabt – mehr als mir lieb ist – , wurde wirklich, wirklich geliebt. Andrea – auch wenn du tot bist, bist du Immer !!! bei mir. Du fehlst mir so….Aber ich weiß, das wir uns wiedersehen. Aber noch nicht jetzt. Ich hoffe so sehr, dass es dir gut geht. Und bitte verzeih, dass ich meine Gedanken – auch die zu dir – öffentlich teilen muss, aber es ist ein Teil meiner, mir selbst verordneten, Therapie.Ich möchte es dem Universum entgegen schreien…ALLES

Ich weiß, das dieser Schuss auch nach hinten los gehen kann, aber mir ist es jetzt Egal – Entweder, es wartet noch etwas Glück auf mich – oder..???..Aber ich glaube ganz fest daran, dass ich den Beschluss, einfach los zu gehen, niemals bereuen werde.

Was man nicht macht – Passiert nicht“

Desto mehr ich mir den Gedanken schmackhaft mache, desto mehr kotzt mich diese Welt in der ich lebe teilweise an. Menschen, die die Wohnung nicht mehr verlassen, weil die Welt (?) ins Wohnzimmer kommt. Allzeit vernetzt und allzeit bereit. Wer kennt das nicht…? und Sorry , liebe Leserin… leider neigen deine GeschlechtgenossInnen vermehrt dazu… Man bekommt eine Message – und zwei Minuten später…schon wieder… „Warum antwortest du nicht?Du hast doch meine Nachricht gelesen?“

Ich lass mir doch von Whatsup und Furzbuch nicht mein Leben bestimmen!

Ich sage ja auch nicht, dass all diese technischen Hilfsmittel nicht auch viele,viele Vorteile mit sich bringen. Im Gegenteil! Sonst hätte ich wohl ein herkömmliches Tagebuch geführt, wie ich es bis jetzt mein Leben lang getan habe.

Ich will auch niemanden bekehren oder irgendwas. Alles was ich hier nieder schreibe, ist meine persönliche Sicht der Dinge und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Und damit hoffe ich natürlich gleichzeitig niemanden zu verletzen und auch das Ich keine rechtlichen Folgen zu befürchten habe, wenn diese Aufzeichnungen mal in falsche Hände kommen sollten.

Big Brother is watching you

Noch ein Wort an die amerikanischen Justizvollzugsbehörden (speziell an einen gewissen Oberstaatsanwalt in Missouri: Alles was in meinen Geschichten aus der USA passiert, ist frei erfunden und hat niemals so stattgefunden. Geschehnisse oder Personen hat es nie gegeben und wären rein zufällig. Wenn Ihr denkt,das es sich hier ja um meine Geschichte handelt? – Falsch-

Es ist schon so – ich habe innerhalb meines Lebens Schuld auf mich geladen – Das will ich auch gar nicht leugnen, aber ich glaube nicht, dass ich deshalb ein schlechter Mensch bin. Dies ist für mich auch ganz klar einer der Gründe nach Santiago de Compostella zu pilgern.

Falls auch Gott mit den deutschen Justizbehörden übereinstimmen sollte, und auch für alles was ich getan habe, bei dem mich keiner erwischt hat, er es aber gesehen hat, möchte ich Buße tun und Gott um Vergebung bitten…(Sicherheitshalber – ich kann jede Hilfe gebrauchen).

Klar – wer mich kennt weiß, dass ich schon ein ziemlich, sehr durchgeknallter Typus meiner Art bin. Meine crazyness wurde mir bewusst, als ich von den Patienten einer geschlossenen Psychiatrie mit den Worten verabschiedet wurde:

„So einen verrückten wie dich, haben wir hier drinnen noch nie erlebt“

Aber ich habe ein großes Herz voller Liebe in mir…Ich muss nur den Schlüssel zu diesem Schatz in mir finden. Dann – und erst dann werde ich bestimmt lernen Mich zu lieben, mich so anzuerkennen,wie ich wirklich bin.

Nicht mehr im Außen – liegt der Weg

So habe ich jetzt den hundert prozentigen Entschluss gefasst, dass ich im Mai den Jakobsweg gehen werde. Vielleicht löse ich auch meine Wohnung auf, um möglichst alle Brücken zurück zu zersprengen. So habe ich es immer gemacht – mich selbst unter Druck gesetzt – auch die verrücktesten Dinge zu wagen – ohne Angst vorm Tod – ohne eigene Wertschätzung – manchmal sogar – mich selbst hassend, in Alles zu stürzen, was ungewöhnlich – „nicht normal“ oder außergewöhnlich ist.

Immer wollte ich es mit eigenen Augen sehen – Es erleben –

Ich wollte mitreden können. Aus eigener Erfahrung berichten. So bin ich teilweise echt in die schwierigsten Situationen – sehenden Auges – gerannt. Immer ATTACKE. „Hey, lass los…lass machen…Als ich z.B. damals im Stern die Christiane F. – Artikel gelesen habe, war mir sofort klar – was ich werden will. Meine Mutter gab mir die,wöchentlich im Stern veröffentliche, Lebensgeschichte einer Heroin – Abhängigen immer zu lesen, um mir ein abschreckendes Beispiel vor die Augen zu führen. ABER –

Andere Kinder wollten Feuerwehrmann oder Polizist werden, ich – Junkie –

Und das wurde ich dann auch. man könnte sagen: Berufswunsch erfüllt. Natürlich dachte ich in meinem jugendlichen Größenwahn: Von wegen – alle werden nach einem mal süchtig – Ha – Ich doch nicht – „komm lass jucken“ Schließlich kiffe ich ja auch schon n paar Jahre und wollte deshalb noch lange keine harten Drogen ausprobieren – oder ???

Naja, ich habe es schließlich ausprobiert,… es war so schön…so schön, dass ich dieses Gefühl der Leichtigkeit immer wieder haben musste. Und schließlich wurde Heroin zu meiner Geliebten, meiner ständigen Begleiterin…Ich liebte dieses braune Zeug mehr, als jede Frau – und – ja es fällt mir schwer dies zuzugeben: Manchmal auch mehr als die eigene Familie. Ich tat alles um an das nächste Päck oder die nächste Blombe zu kommen. Mich der Realität nicht aussetzen müssen. Dann war ich stark…ich konnte alles bewältigen.

Bis ich irgendwann – Ohne… – gar nichts- mehr konnte –

Da die Drogen seit über dreißig Jahren mein ständiger Begleiter waren, sind sie natürlich auch zum Hauptbestandteil meines Lebens geworden…alleine darüber könnte ich ein Buch schreiben, denn ich habe mich in so etwas wie ein „Fachmann für Drogen- und Suchtfragen entwickelt. Ich weiß…da draußen sind viele, die meinen Ahnung von der Materie zu haben…Aber ich sage das weder aus Stolz oder Größenwahn. Ich biete hiermit jedem meine Hilfe an, der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Auch „Anfänger können mich Alles fragen, was Sie vielleicht schon immer Wissen wollten. Just ask me..or write…

Bis jetzt habe ich weder einen Mediziner noch einen Therapeuten getroffen, der mehr über diese Thematik wusste, als Ich.

Das ist auch der Grund warum es so schwierig ist, mit mir zu arbeiten und damit auch – mir zu helfen…Aber zur Zeit bin ich clean – und ich habe gemerkt: Es ist besser für mich wenn ich kein Geld habe – dann komme ich erst gar nicht in Versuchung…Und auf dem Jakobsweg werden mir garantiert keine harten Drogen angeboten. Natürlichen, Bewusstseinserweiternden Substanzen bin ich weiterhin aufgeschlossen. Das wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Wenn der Schimpanse erst mal gelernt hat den Stock zu benutzen, um ans Futter ran zu kommen – wäre er schön blöd diesen nicht mehr zu benutzen.

Aber Cannabioide sind für mich wie ein Sedativum, meine Muse…Sie machen mich zu einem besseren Menschen. „PERIOD“.

Wobei ich natürlich vorhabe nur noch leichte Drogen zu gebrauchen und nicht mehr zu missbrauchen. Und harte Drogen jetzt für immer zu meiden…Sie sind mit Schuld….oder ich – und meine Abhängigkeit…, dass ich heute da stehe, wo ich steh…

AM ABGRUND MEINES LEBENS …

…oder auf jeden Fall an der wichtigsten Crossroad meines Lebens. Dies wird mein letzter Versuch ein „cleanes“ Leben zu führen. In Verbindung mit meiner Pilgerreise und meiner neu entdeckten Leidenschaft fürs Schreiben…

Meine kleine Kunst Galerie: Meine Kunst

 

Meine Musik: Lieder für den Jakobsweg

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18 Kommentare zu „Über mich

  1. Gefühl der Leichtigkeit…wer sehnt sich danach nicht ? 🙂

    Ich verband das Gefühl der Leichtigkeit mit meinen Kinderjahren. Ich hätte das Glück, meiner Umwelt damals voll zu vertrauen und wurden durch nichts überschattet. So hat sich auch keine düstere Erinnerung in meinen Kopf einnisten können. Das erkannte ich aber auch erst viele Jahre später. Heute ist die Erinnerung meine Schatztruhe, in die ich immer mal wieder reinschaue, wenn ich mich aus der aktuellen konfliktreichen Zeit rausbeamen möchte.

    Konflikte gehören zu unserem Leben, denn wir leben in einer dualen Welt. Ein Rausch, welcher Art auch immer, hebt nur vorübergehen die duale Welt auf um sich im Anschluss zu verschärfen. Das heißt, die Konflikte werden nie verschwinden, auch wenn man selber verschwindet.

    Ich verlor den Vater meines Sohnes an den Rausch. Er suchte das Glück, immer und immer wieder. „Es gibt nur Glücksmomente und diese sind oft klitzeklein, das sie sogar Gefahr laufen, übersehen zu werden“ war mein Argument, doch dieses ließ er nicht für sich gelten. Er wollte das große Glück als Dauergefühl. Der Preis dafür war hoch, sehr hoch. Den alltäglichen Konflikten, den er sich damals nicht stellen wollte, ist nun sein Sohn ausgesetzt, die noch breiter gefächert sind, als die seines Vaters. Sohn muss ohne Vater aufwachsen und trägt die Altlast seines Vaters.

    Suche und Sucht sollen, laut Thoralf Detlefsen, in der Tat zusammen hängen. Laut seiner These hat der Süchtige seine Suche nach seinem Sinn des Lebens aufgegeben. Er ist quasi in seinen irdischen „Geburtskanal“ stecken geblieben. Somit stellt für mich Sucht ein Stillstand dar, Körper und Seele treffen nicht mehr aufeinander und gehen nicht mehr parallel mit der Zeit der eigenen Entwicklung.

    Wir Menschen durchlaufen von Geburt bis zum Tod eine Entwicklung, die einen gewissen Reifegrad darstellt. Am Ende sollte ein weiser Mensch die Erde verlassen können. Ein weiser Mensch hat keine Illusionen mehr und erträgt daher die Realität des Lebens ohne Schmerz und Fluchtgedanken.

    Auf der Suche nach sich selbst, geht der Mensch oft zahlreiche Umweg und erst am dem Punkt, an den die Erkenntnis reift, macht der zurück gelegte „Irrweg“ einen Sinn. Nur über Korrekturen lässt sich der richtige Weg finden und am Ende ist man glücklich, dass man die Irrwege genommen, überlebt und zu sich selbst gefunden hat. 😉

    LG Ostseemaus

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    1. wow….da hast du mir aber sehr ausführlich und ehrlich geschrieben.Dafür danke ich dir…Ich muss jetzt das gelesene erst mal n bischen sacken lassen…lg love and peace
      P.S. Kommst du von der Ostsee?Oder hast du nur den Namen gewählt weil es dir hoch im Norden gefällt?…ich bin in Kiel geboren und die Ostsee war mein Zuhause….weil mein Dad Kapitän war und ich auf jeder Art von Schiffen groß geworden bin.

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      1. Ja.. ich komme von der Ostsee und lebe in Rostock. Meine Heimat, an die noch die schönen Erinnerungen hängen, ist die Insel Rügen 😉

        LG Ostseemaus

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      2. echt komisch….ich war noch nie an der Ost-Ostsee?????Warum weiß ich auch nicht…lg

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  2. Wow. Mega crass 😳 Deine Offenheit. Deine Klarheit. Du. Was du machst, getan und erlebt hast…Wie du drauf bist…Extrem schräg, hart, mutig, stark…Dein höheres Selbst (also deine Seele) will es in diesem Leben wohl mega wissen 😉 🙂 Schön, dass es dich gibt! Danke, dass du uns an deinem Leben teilhaben lässt! Und Danke, dass du einen Beitrag von mir gefunden und geliked hast. Alles Liebe. Jule

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  3. marion müller Juni 20, 2018 — 5:53 pm

    ich wünsche dir das du das erreichst was du möchtest….bin in Gedanken bei dir

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  4. Hm… weder noch, was auch immer Dich dazu bewegt… do it.

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    1. Och…sollte eigentlich n joke sein….der Vater von besser-wieer-boy ist natürlich ser….KLUGSCHEISSER MAN…..von den ÄRZTEN.. löve and peace

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  5. Wow, selten so verdammt ehrliche Worte gelesen…was genau verspricht du dir vom Jakobsweg!? Oder verschwendest du null Gedanken daran u. machst es einfach!? Grüße Tete

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    1. Hi..Erst mal schön das du da bist. Was ich mir von diesem Trip verspreche…möchtest du es wirklich…wissen..dann lass ich mal den Vater von Besser-Wisser-Boy…raus hängen….
      Kennst du ihn oder brauchst du einen Arzt, der dir Hilft?…lg

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  6. Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg sowohl auf dem Jakobsweg als auch auf deinen Wegen danach!

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    1. Vielen Dank…..es wird eine wunderschöne…hoffentlich…never…ending Reise…..solang ich sauber bleib….

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    2. Ich danke dir….mein vorlaufiger plan sieht vor das ich ca. Am 12.mai los laufe…lg

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  7. Hallo, kleinen Gruß und alles Gute für Dich!

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    1. Vielen dank… ich freu mich den Weg nach santiago und zui mir selbst… Love and Peace

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      1. Cool. Viel Spaß dabei. Jakobsweg klingt für mich ziemlich christlich. Erinnert mich an das Bibelwort, wo Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zu (Gott dem) Vater außer durch mich. (Johannes 14,6 https://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes14%2C6) Eine gute Reise Dir! Und viel Frieden dabei! 🌼

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