Beurteile ein Buch nie nach seinem Umschlag

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Spiesser am Spiess

Ok, da ich noch keine Ordnung schaffen kann – weder auf dieser Plattform- noch in meinem Schädel, aber so viele Gedanken habe, die mich beschäftigen, kommen jetzt aus aktuellem Anlass (Kommentare auf Facebook) andere Gedanken, zum Thema:

Toleranz und Freiheit.

Aber was hab ich erwartet? Ignoranz und Zero Toleranz gehören ja gerade zu den Eigenschaften….auf die Ich keinen Bock habt. Niemand kennt mich…aber ihr erlaubt euch – über mich zu urteilen? Noch nicht.

Wenn ich nicht immer solche Angst hätte, dass Geschriebene nicht mehr wieder zu finden und es dann verloren wäre, müsste ich meine Artikel eigentlich in Ruhe schreiben und nicht immer alles gleich veröffentlichen. Habt Nachsicht. Ich lerne jeden Tag ein wenig mehr über diese Plattform und überhaupt für das Internet…Ich weiß – was soll ich machen???

Ich bin eben OLD – SCHOOL…

Vielleicht muss ich mir auch ein dickeres Fell zulegen. Das Gute ist, ich lerne besser mit Kritik umzugehen…Aber…Wo bleibt denn Eure Toleranz? – lasst mich doch…Ich bin immer noch überrascht, dass meine Idee –

Auf dem Jakobsweg- Küstenweg – ohne Geld zu pilgern,

soviel Negativität erzeugt. Und dann mache ich das auch noch öffentlich- Frechheit – Was bilde ich mir eigentlich ein? Wen sollten meine Gedanken interessieren?

– Also zu aller erst mal mich selbst. Und ich bilde mir ein, dafür auch jedes Recht der Welt zu haben. Aber es gibt Menschen, die sich in diversen Facebook – Jakobsweg – Foren herumtreiben und in Ihren Allmachtsfantasien glauben schenken…Sie seien die Wächter des heiligen Grals oder die“Master of Jakobsweg“.

Ich glaube mir ist manchmal die Reichweite solcher, so genannten, Socialmedia – Plattformen noch nicht richtig klar und ich hätte dort besser nicht herum geklickt. Diese scheinbar- alles wissenden- alles erlebt habenden -„Mega-Ober – Pilger-„, die glauben die Weisheit gefressen zu haben. Sie nehmen sich raus, mit unangebrachter und verletzender Kritik nur so um sich zu werfen und glauben bestimmen zu können, wer denn überhaupt berechtigt sei, den Jakobsweg zu laufen ? (Wo bekommt man denn diese Berechtigung? Wenigstens so was wie eine moralische Berechtigung? )

Und – Wenn ich trotz aller Unkenrufe los gehe? -Dann kommt der Vorwurf, nichts anzunehmen wollen. „Menschen“ wie Euch nennt man -„Klugscheißer – Man, früher wart ihr „Besserwisserboys“ und verheiratet wahrscheinlich mit „Recht-Habe-Woman“.

Dabei sind auch relativ junge Menschen mit so ätzenden, spießigen Ansichten… da glaub ich … ihr wart schon als Kind Greise...Immer schön Anpassen…das machen, was alle machen…immer schön im Strom schwimmen…am besten in einer großen Herde, damit Ihr ja nicht dem Löwen auffallt…Ihr Lämmer – ihr Schisser…

Erzählt ihr mir was davon… – ich suche Mitleid. Mitleid von wem? – (von Euch???), oder noch besser „fishing for compliments“… Was soll das? Lest ihr eure eigenen Posts eigentlich? – aber heutzutage kann sich halt jeder im Internet verstecken und wichtig machen…Echt mutig, sich in der Anonymität zu verstecken…

Und dann – wenn keiner hinschaut kann man doch eigentlich ruhig, auf den schon am Boden liegenden, noch n bisschen rein-treten…? Oder? Du bist ja weit weg und absolut“ safe“ im Netz. Egal – mit so einer Haltung kommt ihr zwar in der Gesellschaft zurecht (immer schön die Ellenbogen einsetzen…mehr verdienen…mehr haben-…mehr SEIN ?als Andere)…aber so eine intolerante Haltung – schützt euch vor allem – vor

FREIHEIT.

Und mit echter Freiheit umzugehen erfordert eine Menge Mut – Das bedeutet nämlich auch, sich seinem Schicksal anzuvertrauen – Darauf zu vertrauen, dass Gott, oder auch eine „höhere Macht“ den ganzen Spielplan im Blick hat. Das Gott nicht nur unsere individuelle kleine Teilansicht des Lebens sieht, sondern die aller Seelen, die zusammen das Gesamtbild – oder andere sagen auch – DIE WELTENSEELE – , ergeben. Doch innerhalb unser beschränkten „Teilansicht“ des Lebens, hat Gott uns alle Fähigkeiten mitgegeben, um uns zu freien, denkenden und handelnden Wesen zu machen.

SAPERE AUDE ( Habe den Mut – dich deines eigenen Verstandes zu bedienen)- (Kant)

Aber Freiheit bedeutet auch, dass eigene Leben in die Hände zu nehmen und dafür selbst die Verantwortung zu übernehmen.

„Als Erwachsene bezahlen wir unsere Rechnungen – So oder so…“

„Freiheit beginnt immer da – wo die Freiheit des Anderen aufhört“. Das lernen wir schon in einer frühen Phase unserer Sozialisation. Aber: Können wir als Menschen, mit all unserer Beschränktheit überhaupt so weit loslassen? – Um wirkliche Freiheit zu erreichen?

Bedeutet Freiheit nicht für jeden etwas anderes? Ich habe den Preis gezahlt – auch wenn es bisher nur für einen zarten Hauch der Freiheit gelangt hat. Und dieses Gefühl suche ich wieder – egal wie hoch der Preis auch sein mag -JETZT –

auf meiner Reise auf dem Jakobsweg.

Freedom is just another word , for nothing ’s left to lose (Kris Kristoffersen – Me and BobbyMcGee)

Ich muss hier mal kurz ein Break einbauen. Denn wenn ich diesen Song von Janis Joplin (R.I.P.) vor meinem inneren Ohr höre, denke ich an die Zeit in den USA. Soll ich mal erzählen von dem Moment, in meinem Leben, an dem ich mich vollkommen frei fühlte? Also eigentlich gab es davon 2 in meinem Leben. Und der 2. war anders – irgendwie noch freier:

  1. Das war in Nevada. In der Nähe von Las Vegas. Vielleicht 15 Meilen vom Hooverdam entfernt. dort ist, durch die Stauung des einst so ungezähmten COLORADO – River, aus einer einstmals flachen, staubigen Prärie – Ebene, im Laufe der Jahre,der Lake Mead entstanden. Ein riesiges Süßwasserreservoir, von dem halb Californien sein Trinkwasser bezieht. Hauptabnehmer sind sicherlich Las Vegas ( Wobei der enorme Wasserverbrauch – bei Hitzeperioden ist es dann sogar bestimmt, an welchen Tagen der Vorgarten gewässert werden darf – noch vom Stromverbrauch getoppt wird. ) Die Dürre zeigt sich vor allem in den oft toten, braun daliegenden, ehemaligen Rasenflächen. Das jetzt nur noch vertrocknete und verdorrte, von der unbarmherzig herab scheinenden Sonne -verbrannte, Stückchen Erde, das Amerikaner ihren Vorgarten nennen ( aber bestimmt auf auf Englisch) und natürlich die Riesenmetropole Los Angeles nicht zu vergessen, deren Millionen von Einwohnern einen enormen Wasserbedarf haben. Na egal jetzt zurück – Zum Thema „Freiheit“ : Am Lake Mead spielten für drei Tage die Grateful Dead. Seit ich diese geniale Band vor ein paar Wochen das erste mal in Los Angeles live hatte spielen hören, war es um mich fast geschehen…ich befreundete mich mit vielen der Deadheads an .(Als Deadhead werden die brothers und sisters liebevoll bezeichnet, die teilweise schon seit dreissig Jahren immer der Band hinterherfahren, – in alten VW – Bussen und bunt bemalten, ausrangierten Schulbussen – Anm. des Verfassers). Die Deadheads wurden schließlich zu so etwas, wie meine Ersatzfamilie. Ich fühlte mich bei diesen ungewaschenen, langhaarigen Hippies pudelwohl. Sie nahmen mich so herzlich auf…wir tanzten..rauchten pot..lachten zusammen, genossen die Musik und Jerry Garcias wunderschöne Stimme, sein einmaliges Gitarrenspiel…die bunten,- sich drehenden- drei D- Bilder….die voll auf Optik abgestimmte, trippige Lightshow…überall friedlich tanzende, sich umarmende Hippies..Drum – Circles. Echte Brüder und Schwestern – zumindest im Geiste. Aber auch so hilft man sich gegenseitig – keiner lässt den anderen hängen – jeder unterstützt jeden…Essen wird beim Dumpster – Diving gefunden, oder man fragt bei den Läden, ob sie etwas abzugeben haben, was vielleicht gerade erst abgelaufen ist ( Das sogenannte Mindesthaltbarkeitsdatum ist nämlich genau das – die Betonung liegt hier auf Mindest…und damit sind die meisten Lebensmittel noch einige Tage danach sehr gut genießbar). Natürlich kommt es dabei auch darauf an, um welche Lebensmittel es sich handelt? Oder-Wie wurden Sie gelagert? Alles wird mit allen geteilt. Jeden Tag ist eine andere Gruppe unterwegs, um Nahrung zu besorgen. Bei den Shows schwebten riesige Dampfwolken aus Gras über den Köpfen der crowd. Liebe schwang durch den Raum….Es war wirklich einzigartig, neu, fantastisch….diese Leute hatten ihre Gemeinschaft scheinbar gefunden…sie wirkten glücklich…einzige Aufgabe eines Deadhead ist es, kreuz und quer durch die USA zu ziehen, um sich zur nächsten Show (wo immer die dann auch ist) wieder alle in der Parking Lot, vor dem Veranstaltungsgelände, einzufinden. Desto näher wir der Destination kamen, desto mehr bunte, alte Autos mit lachenden, das Viktory – Zeichen machenden, langhaarigen Menschen begegneten uns. Das war dann wie nach Hause kommen und jeder und jede umarmen dich ganz fest und herzlich und heißen dich willkommen. (Dort habe ich das erste Mal an einem Gruppen – Hug teilgenommen. Das war schön.. .Dann erzählt jeder, welche Abenteuer er oder sie erlebt haben, um dann schließlich in der jeweiligen Stadt wieder zusammen zu finden. Ich versuche nun vorläufig zum Ende zu kommen, weil ich glaube, ich sollte für jedes Konzert einen eigenen Erlebnisbericht schreiben, weil dort einfach zu viel passiert ist, das es wert ist erzählt zu werden.(schwer…all die Erinnerungen nehmen mich gefangen),Ich bin darauf hin fast ein Jahr den Grateful Dead gefolgt und habe dabei Shows in Los Angeles ( Cali.), Las Vegas (Nevada), Indianapolis (Indiana), St. Louis (Missourie) und die allerletzten Shows der DEAD ever in Chicago, Soldierfield (Ilinois) gesehen. Ein paar Monate später – ich trampte grade von New York – City nach Cali, – hörte ich im Radio von Jerry ’s Tod. – Er war schon seit Jahrzenten Heroin Abhängig. Er wollte in der Tourpause vom Gift wegkommen und hatte einen Entzug gemacht…doch ein Entzug ist Schwerstarbeit für den Körper (natürlich auch von der Psyche – aber, das hat hier keine Relevanz). Es ist sogar gefährlich alleine zu entgiften, da es häufig zu Krampfanfällen kommt…Bei eben diesen hat Jerry Garcia`s Herz aufgehört zu schlagen…Für mich brach eine Welt zusammen…(this story has to be continued) Aber wovon ich eigentlich erzählen wollte, ist von dem Gefühl, als die Nevada – Shows zu ende waren – und die Parking Lot immer leerer wurde…nach und nach verließ dieser bunte Circus die Gegend, um Richtung Indiana zur nächsten Show zu kommen. Als es immer leerer wurde und mir klar war – die Party ist vorbei, überkam mich eine, noch nie gekannte Traurigkeit. Ich wollte nicht ALLEINE hier bleiben, ohne all die Brothers und Sisters. Aber ich hatte nicht einmal das Benzingeld für die Fahrt dorthin und es war ein weiter Weg. Ich war verzweifelt. Auf einmal kamen immer mehr gestrandete Deadheads an mein Wohnmobil und fragten, wo ich denn hinfahre? Da ich keine Antwort auf diese Frage hatte, überredeten Sie mich doch gemeinsam zu fahren und das Sprit Geld zu teilen…und unterwegs gemeinsam irgendwie Geld zu machen. So kam es, dass wir schließlich zu sechst auf den Highway Richtung Osten unterwegs waren…an Bord-Wahrscheinlich jede verbotene Substanz des Staates. Und Nevada hat …mit…die schärfsten Drogengesetze der vereinigten Staaten. Aber, da jegliche Gefahr von mir verdrängt wurde- von dem Gefühl, mit gleichgesinnten zusammen zu sein – Ich hatte so etwas, wie eine Ersatzfamilie gefunden, dachte ich. Aber als wir gegen Abend aufbrachen und die, hinter uns, untergehende Sonne langsam in ihr pazifisches Bett kroch, waren wir aufgekratzt und einfach gut drauf…und ich erhaschte ein Mikröbschen von dem Gefühl der FREIHEIT…
  2. Wir hatten ca. sieben Jahre lang ein deutsches Wohnmobil bei einem Freund in San Francisco untergestellt und haben es uns immer für ein paar Monate im Jahr dort abgeholt Wir sind dann in verschiedenen Personenkombinationen (mein Vater mit Freundin, ich mit meinem Vater, ich mit meiner Freundin, ihrer kleinen Schwester und ihrem Vater, ich mit einem Kumpel) mit dem Wohnmobil (Riesenteil mit 6 Schlafplätzen…eigenem Stromgenerator…und immer unser aufblasbares Metzler – Kanu auf dem Dach), durch den mittleren Westen und den Süd – Westen bis hinunter an die mexikanische Grenze gefahren. Da das Wohnmobil meinem Vater gehörte und er es nach sieben Jahren wieder zurück in Deutschland haben wollte, habe ich die Aufgabe übernommen, ausgestattet mit einem einjährigem Visum für die USA und ca. 10.000 Dollar in American Express Traveller Schecks flog ich zusammen mit einem Freund, der mich eigentlich begleiten wollte/sollte nach LA. Unser Plan war es gemeinsam das Wohnmobil von der West – Küste nach New York City an die Ost – Küste zu überführen und uns ein Jahr dafür zeit zu lassen, um das Land zu erkunden….Doch wer mich kennt – der weiß…es sollte anders kommen…siehe oben…(aber das ist mindestens wieder mindestens eine extra Story…eher vier… eine davon beginnt oben )… ….Daher mache ich jetzt einen 1 Jahressprung: wir befinden uns nun in New York City….Ich stehe an einem riesigen, industriell genutzten Gelände – Das gesamte Hafenareal ist umgeben mit einem hohen Drahtzaun – Überall Container – das Stückgut von heute -der East – River ist hier, außerhalb der der City, nur eine stinkende Kloake. Das Wasser ist bräunlich-grau-grün und überall zeugen weiße Schaumberge von der chemischen Verschmutzung des Wassers. Gerade habe ich meinen Flieger in die Luft gehen – gesehen. Er ist ohne mich gestartet…und wird ganz sicher auch ohne mich landen. Ich werfe meine gesamten Unterlagen, die mich als deutschen Staatsbürger ausweisen zusammen mit meinem Reisepass (mein Visum war sowieso abgelaufen), meinem Flugticket, dass jetzt sowieso ungültig ist, auf einen kleinen Haufen und gieße den Rest meines Zippo – Fluid darüber und zünde dann alles an. Die Entscheidung ist gefallen. Ich bleibe hier… Mein Hund „Apache“ schaut mich mit seinen großen Hundeaugen an. Das eine Auge ist braun – und das andere so blau wie meine. Der Schein des Feuers spiegelt sich darin. Er schaut mich fragend an. Was ? Ich schaue auf ihn an und muss unvermittelt an die Mojave Wüste denken. Damals war Apache noch fast ein Welpen, so verschmußt, so verspielt und so ahnungslos…Ober er damals mit mir mit gekommen wäre, wenn er gewusst hätte welche Abenteuer ihn erwarteten? Ich glaube schon…damals, -als die Stammes älteste einer Gemeinschaft von amerikanischen Ur- Einwohnern, die zum Tribe der Apaches gehörten, sich mit mir anfreundeten. Sie lebten hier in der Mojave Wüste in sogenannten Mobil-Homes, die eigentlich nichts anderes als ein Container, mit Fenstern und Rädern sind. Der Gedanke an diese Trailer und die allgemeine Gesamtsituation seiner Bewohner (die alles andere als rosig sind), lassen auch heute noch meine Augen feucht und mein Herz schwer werden. Es ist NICHT in Ordnung, wie irgendwelche Fremden in ihr Land kamen, erst die Menschen vertrieben, dann viele frei und wild lebenden Tiere einfach, teilweise nur so zum Spaß, abschlachteten und manches Exemplar sogar für alle Zeiten vom Erdboden getilgt haben- obwohl ich mich frage, was der Spaß daran ist- Menschen zu versklaven und Tiere auszurotten??? Diese Menschen haben mich vieles gelehrt ( unter anderem haben wir dem Trippeln der Ameisen gelauscht, ich lernte Klapperschlangen zu fangen und am offenen Lagerfeuer zuzubereiten, um sie zu essen…, ihre Haut abzuziehen und zu bearbeiten – um dann später kleine Medizinbeutel oder Feuerzeughüllen daraus zu nähen, die ich an Touristen in Venice Beach für 10 Dollar das Stück verkaufte und so auch mit Leuten ins Gespräch kam, denen es nach den diversen Drogen gelüstet – und denen konnte geholfen werden konnte -. Aber zurück zu meinen indianische Freunden in der Mojave Wüste. Wir verbrachten die Tage mit Jagen oder fuhren mit einem kleinen Boot hinaus auf den Lake Powell zum angeln, sie lehrten mich – mit – und von der Natur zu leben. Natürlich kauften auch die Apaches im Supermarkt ein, aber ein Teil ihrer Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit hatten sie sich bewahrt . Die Zeit verging – und Apache wuchs zu einem treuen Begleiter heran. Der keinen Schritt mehr ohne mich tat. Es war ein gutes Gefühl nun jemanden an meiner Seite zu wissen, auf den ich mich hundert Prozent verlassen kann. Die ältere Frau hatte mich derart in ihr Herz geschlossen, dass sie mir kurzerhand Apache ( wie ich ihn dann nannte, um sie zu ehren ) schenkte und sagte: „So ein verrücktes Greenhorn aus Germany brauche einen Freund, zur Gesellschaft, aber auch zur Sicherheit, da alleine durch die Wüste zu ziehen…eine Sache war…aber es doch nicht ungefährlich sei, zum Beispiel…alleine…draußen zu schlafen . Und wie ich sehr viel später erfahren musste, hatte sie damit Recht (Apache rettete mir später noch dreimal…wenn schon nicht das Leben...dann aber…auf jeden Fall meine körperliche Unversehrtheit). Und damals hatte ich meinem Hund...und auch der alten Indianerin versprochen: „Ich werde APACHE niemals alleine lassen“ (Und das habe ich auch bis zu dem Tag, als er von einem übereifrigen Sheriff in einer Kleinstadt in Missourie erschossen wurde – Jahre später – getan). Er war der Grund warum ich jetzt hier in New York an einer Ausfahrtstraße Richtung Westen stand. Ohne Geld, ohne Visumillegal, langhaarig und tätowiert wie ich nun mal war, nur meine Gitarre und einen Schlafsack dabei..und meinen Partner Apache, das inzwischen für mich wichtigste Wesen auf dieser Welt. Alles was ich an Papieren dabei hatte, war eine Montana Drivers Liscense ( diese hatte ich zum Glück schon Jahre vorher gemacht und dabei getrickst, so das ich jetzt immer wieder auf sie zurück griff, wenn es darum ging zu versuchen, als „Einheimischer“ – was eigentlich ein Witz ist -…Alle Weißen Männer und Frauen in den USA stammen genau wie ich von Europäern ab…aber das ihr lieben Amerikaner nur so am Rande… durch zugehen, und meinen „illegalen“ (Was heißt das eigentlich? – Illegal???) Status in diesem wunderschönen Land zu verbergen. Niemand kann mir sagen, wo ich sein darf…Ich bin ein freier Mensch und bestimme meinen Aufenthaltsort selbst (außer wenn man natürlich verhaftet wird – aber wenn das der Preis der Freiheit ist…?….Dann bezahle ich ihn!!!). – Nur ich bin der Schöpfer meines Seins – Ich stand hier an dieser Straße, weil ich nicht gewusst hätte, wie ich meinen Hund Apache zurück nach Deutschland mitnehmen könnte. Ich wollte ihm den Stress so eines Langstreckenfluges ersparen und außerdem hätte er in London in Quarantäne gemusst. Und Kohle hatte ich auch keine für einen Käfig…Transportgebühren…etc…Was hätte ich mit Apache machen sollen? Und Überhaupt – Ich liebe dieses Land (wohlgemerkt – das Land, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass ich das Gleiche über die Menschen empfinde). Wahrscheinlich habe ich in den vergangenen sieben Jahren mehr von diesem wunderbaren, gesegneten Land gesehen, als die meisten Amerikaner je sehen werden (kein Wunder – zwei Jobs-2 Wochen Urlaub im Jahr) – Woher sollt ihr euer Land auch kennen? Egal – Wenn ich diesen selbst gewählten Aufenthaltsort verlassen soll – Dann müsst ihr mich fangen und mit Gewalt entfernen – (Damals ahnte ich noch nicht – wie – Amerikas Bürokraten, genau dieses tun würden). Drüber schreibe ich aber noch eine Kurzgeschichte mit dem Titel : –Die Abschiebung-. (will be published here…) Also stand ich dort an diesem Highway, an jenem Abend – dachte über meine Situation nach – Doch anstatt, dass mich bei so einer miserablen Ausgangslage ein Gefühl der Verlassenheit, der Einsamkeit und der Hoffnungslosigkeit überkam,- spürte ich- tief in mir drin – ein zartes Pflänzchen aus dem Dreck meiner Seele hervor sprießen, welches sich ungewohnt anfühlte. War es die Angst vor dem Morgen? Nein- Diese Angst hatte ich verloren. Ich lebte immer „nur für heute“, war frei von jedem materiellen Besitztum und hatte wirklich nichts mehr zu verlieren. Da ich nichts hatte, konnte man mir auch nichts nehmen (Das ich sehr wohl was zu verlieren hatte…- nämlich – Meine Freiheit -war mir damals noch nicht klar). Also genoss ich jeden Tag – erwartete nichts – hoffte auf vieles – und war ansonsten offen für das, was kommen mag. Kurz – Da es für mich kein Zurück mehr gab – Gab es es nur noch einen Weg…- Vorwärts- …und der führte nach Westen…11.000 Meilen“ zurück“ (Nun doch? Oder wie?Oder was? ) nach Californien… Dies war das erste Mal, das ich dachte:“Ich bin Frei“ (komme was kommen mag) Vielleicht ist Freiheit ja wirklich auch das Gefühl nichts mehr zu verlieren zu haben.(R.I.P. Janis and Apache).

Dies waren 2 der Momente in meinem Leben, an denen ich also einen leichten Duft, eben dieser – Freiheit bekommen hatte – und dieses Gefühl wollte ich stets erneut bekommen.

Wie schwer es sein würde, wirklich den Pfad der Freiheit zu gehen und dabei immer noch aufrecht (sowohl körperlich, wie auch moralisch) zu bleiben, war die größte Herausforderung, derer ich mich je stellen musste – und ist es noch immer – Jeden Tag – . Warum könnt ihr also meinen Versuch dieses Gefühl vielleicht noch einmal zu bekommen, nicht einfach stehen lassen, ohne es zu bewerten… ???

Um meine Motivation jetzt den Jakoksweg zu gehen, zu verstehen, ist leider etwas Durchhaltevermögen gefragt. All meine Erlebnisse und Entscheidungen, in einem wahrlich aufregenden Leben habe ich nicht im Kopf geplant. Sie wurden in meinem Herzen geboren, breiteten sich aus, nahmen irgendwann auch mein Hirn gefangen und strömen jetzt durch jede Blutbahn in meinem Körper. Diese Sehnsucht nach Freiheit und der feste Glauben daran, dass eine höhere Macht, die größer als ich selbst bin, auf mich schaut und mich behütet und beschützt.

Die Suche nach mir selbst hatte mich seitdem – immer wieder los ziehen lassen. Und jetzt bin ich eben an einem Punkt meines Lebens angekommen, wo ich meinen Sohn nicht mehr unbedingt persönlich das Leben beibringen muss, sondern ihn seine eigenen Erfahrungen machen lassen kann. Wie schon der große Altmeister Goethe wusste…

“ KINDER BRAUCHEN ZWEI DINGE – WURZELN UND FLÜGEL“

Ich würde dem allerdings noch die Liebe hinzufügen. Wie dem auch sei (ohhh Konjunktiv 2 – Wie kann dieser Freak so etwas kennen?).

Ich habe das letzte halbe Jahr sogar bei meiner Ex Frau verbracht (und dabei einiges ausgehalten), um meinem Sohn gut auf die Prüfung zur mittleren Reife vorzubereiten. In drei Wochen sind nun die Prüfungen. Wir haben uns vielfach beworben, um eine Ausbildungsstelle für ihn zu finden (Wenn er auch kein Bock mehr aufs Abitur hat, so soll er doch wenigstens eine Ausbildung absolvieren. (Ich weiß, ich hätte auch nie !!! gedacht das ich mal so was sage…aber mit meiner Vaterschaft hat sich sowieso mein Weltbild total verändert.

Ich bin nicht mehr ganz so radikal wie früher, lasse auch mal ab und zu andere Meinungen gelten, bin um vieles offener geworden. Früher waren fast alle meine Bekannten mehr oder weniger kriminell- damals hatte ich fast nur Freunde, die laut Verfassungsschutz zur „linken“Szene gehörten.

Meine Freunde waren – die Hausbesetzer, -die Berufs – Demonstranten (Ich grüße die Jungs vom „schwarzen Block Hamburg“) und Welt – Verbesserer – Mit den, außerhalb meiner Welt – und in meiner Peripherie agierenden Menschen (wie meine sogenannte Herkunftsfamilie), hatte ich nichts gemein. So wollte ich auf keinen Fall werden.

Menschen die einfach alles als gegeben hin nahmen, sich nicht wehrten, wenn sie Ungerechtigkeit sahen, es an Mitgefühl mangeln lassen. Die immer mit dem Strom schwammen, nur um das einmal Erreichte (was habt ihr denn schon erreicht – außer eurem Hab und Gut – habt ihr nichts), bloß nicht wieder zu verlieren…??? „WACHT AUF“…

Das Letzte Hemd hat keine Taschen.

Die Menschen in meinem näheren Umfeld taugten nicht als Vorbilder, also suchten wir uns unsere Ideale außerhalb der spießigen „Kleinfamilie“. Wir gingen auf die Straße. Taten lautstark unsere Meinung kund. Verurteilten jeden, der unserer Meinung zum bestehenden System und damit zum „Establishment“ gehörte und merkten nicht – wie wir selbst immer intoleranter wurden.

Die sogenannten „Normalos“ waren nicht wichtig für mich…außer vielleicht als Feindbild – als Teil des Systems – von keinerlei Relevanz für mein Leben. – Ich lebte in meiner Subkultur und das war meine Welt –

Aber heute hinterfrage ich natürlich einige unserer damaligen „AKTIONEN“ gegen den imperialen Staat. Vielmehr habe ich mich gefragt, – wer ist denn eigentlich – der Staat? Sind das nicht wir alle? Anstelle von l’etat c’est moi… müsste es eigentlich heißen…

Wir ALLE sind der STAAT.

Obwohl ja nach der rousseauschen Lehre ein Staatsgebilde am besten funktioniere – „wenn jedes Individuum das beste für sich versuche -… dann sei (oh nein…schon wieder dieser Konjunktiv) es auch das Beste für die Gesellschaft. ( Rousseau: Le contract social – Der Gesellschaftsvertrag).

Heute – da ich mehr von dieser Welt verstehe, obwohl ich gerade erst anfange zu verstehen, – bin ich um so einiges offener geworden, sehe viele Dinge anders, manches noch genau so und vor allem wurde ich mit der Geburt meines Sohnes – ERPRESSBAR –

Ab da ging es nicht mehr nur noch um mich, und damit…das wusste ich…“sollte dich jemals jemand schnappen, würde ich ALLES tun um dich zu retten“. Das bedeutet aber auch, dass jemand nun ein Druckmittel in die Hände bekommen könnte, dass mich ganz schnell weich werden ließe und vielleicht sogar Informationen, die ich vorher niemals preisgegeben hätte, aus zu plaudern.

Es ging also nun darum, zu versuchen, ein weniger gefährliches- und vor allem ein „gesellschaftlich anerkannter-es“ Leben zu führen. So kam ich ja auch dazu, noch mal ein Studium zu beginnen und später als Diplom.Soz.-Päd. und Lehrer zu arbeiten.

Ich versuchte, um deinetwillen, ein „normales“ Leben zu führen. Heiratete sogar deine Mutter. Doch nun – mein Sohn – gebe ich dich frei (natürlich bin ich weiterhin für dich da-nur nicht mehr so oft und so nah). Dafür fühle ich mich dir im Herzen so unendlich nah.

Spread your Wings and fly away

Man muss ja nicht mögen, was ich tue – Aber mich machen lassen. Es gibt glücklicherweise auch noch Menschen im Netz, die sich kritisch mit meinem Vorhaben auseinander setzen, ohne dabei meine persönlichen Gefühle zu verletzen und mich mit ihrer konstruktiven Auseinandersetzung zum Nachdenken und evtl. auch zu Plan -änderungen bewegen.

Solche kritischen, aber fairen Posts sind für mich zwar gerade noch jetzt am Anfang, trotzdem noch schwer auszuhalten. Aber sie sind es, die mich weiter bringen, die mir neue Ideen, Pläne und Möglichkeiten zu entwickeln helfen. Und diesen Menschen danke ich von ganzem Herzen.

Und ich danke Gott, dass es davon noch welche auf dieser, unseren Welt gibt. Denn so brauche ich die Hoffnung nicht aufzugeben, eines Tages mit ähnlich kritischen, aber sehr wohl liebevollen Seelen, eine Gemeinschaft der Liebe und der Hoffnung zu bilden.

Denn ich möchte ein Umfeld finden, wo ich mich sicher, aufgehoben, geliebt (um meiner Selbst Willen ) fühle. Wo ich meine Kreativität ausleben kann…meine Gefühle (welcher Art auch immer) zeigen darf…kurz wo ich …- ich sein kann-…

…denn irgendwann alleine in meiner 2 Zimmer-Dachgeschoss-Wohnung dahin zu vegetieren und den ganzen Tag auf den Pflegedienst zu warten, der nach genau 7,5 Minuten wieder die äußere Haustür hinter sich abschließt – will ich nicht.Und dann? Wieder alleine! Aber, macht nichts denk ich dann…in dreieinhalb Monaten ist ja schon Weihnachten…vielleicht feiert die Familie ( the rest off it…) doch ausnahmsweise wieder einmal gemeinsam das Fest der Liebe? (Wie Ihr seht, bin ich auch als alter Mann immer noch ein hoffnungsloser Träumer geblieben )

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

Deshalb gehe ich auch einfach los. Es kann ja schließlich nicht – nichts passieren. Oder? Also nicht mehr hadern, sondern einfach wagen und immer daran denken …

Es sind nicht die Dinge, die wir getan haben, welche wir am Sterbebett bereuen, sondern eher die – die wir nicht getan haben.

Ach, und ich brauche auch keine Genehmigung dazu mich auf den Weg, nach – Wohin auch immer? – zu machen. Es ist meine !!! Entscheidung (die ich ausnahmsweise auch schon mal versucht habe nüchtern zu betrachten )…

Es ist mein verfluchtes Leben und ich wünschte, es gäbe nur eine Person, die diese Zeilen liest und sich sagt…“JO..- Ich verstehe ihn.. “ …Mehr müssen es gar nicht sein…Mir ist nur wichtig das meine Geschichte jetzt im Worldwide Web available ist…und theoretisch von jedem Menschen auf dieser, unserer, gemeinsamen und immer noch wunderschönen Mutter Erde, gelesen werden kann. Vielleicht ja sogar verstanden????

„Die öffentlich – Machung all meiner Gedanken, Wünsche,Hoffnungen,Ängste, Komplexe, Stärken- sowie nur vermeintliche Stärken und auch meiner Defizite ist Teil meines therapeutischen Prozesses, während dieser Reise.

Es geht mir genau darum…kein Verstecken, kein Schönreden, kein Verdrängen. Kein – „mit Drogen von mir fern halten „- und damit meine geliebte Schutzwand der Emotionslosigkeit aufzugeben.

Aufzuhören durch eine chemische Reaktionen Gefühle künstlich exogen zu erzeugen. Die – hat -man sich erst mal dran gewöhnt -jeden in jede erdenkliche Gefühlslage versetzen kann…praktisch auf Knopfdruck . ENJOY LIFE .

Aber nun sitze ich hier (Seelen – ) Nackt vor meinem PC und zeige ALLES ! Wenn wir schon in einer Welt leben, in der es kaum noch Geheimnisse gibt, in der jeder alles zu wissen scheint, wo Google die Antwort auf alles ist…, in der, der virtuelle Erlebnisgehalt für viele das Maß aller Dinge ist und diese virtuellen Abenteuer für sie, um so erstrebenswerter zu sein scheinen, desto weniger wir gelernt haben uns unsere Abenteuer im echten Leben zu suchen. Wozu noch raus gehen? Wozu noch lernen? – wenn ich doch jederzeit mein Handy fragen kann.

Meine Kunst

NO MORE LIES (and sorry Mr. pResident: No more fuckin‘ fake news (Wordgame advanced< plus@freeyourbrain.com, just 4 people <with higher IQ’s than our mexican gravedigger@I am an ashole.com).

Das exakte Wissen über meine Persönlichkeit könnte natürlich von eventuellen Feinden genutzt werden. Wo bin ich angreifbar?Wovor habe ich Angst?, welche dummen Gewohnheiten habe ich? Aber auch das ist mir egal. Wat mut – dat Mut.

Also…- Schutz – Kleidung runter- Schwanzvergleich- und – nicht nur der muss. jedem Vergleich stand halten. Es wird alles verglichen: Die Füße, die Nasen, der (dein) Bierbauch, Haare, Falten…und…und…und…

Aber da es sich hier ja um exogene, das heißt, sich nur aufs nur auf das Äußere beziehende, Merkmale handelt, stellt die Präsentation meiner körperlichen Nacktheit für mich kein Problem da –im Gegenteil. Ich mag meinen Körper und bin sehr, sehr stolz auf ihn. Ich kann mich, aber so was von locker, mit fast jedem dreißig- jährigen Mann rein körperlich messen. Sowohl sportlich wie auch rein äußerlich.

Als Kind bin ich ja hoch im Norden, an der Ostsee, aufgewachsen. Meine Eltern hatten schon damals FKK gemacht und Sonntags waren wir oft in der gemischten Sauna. Da habe ich gemeinsam mit meinem Dad mit Taucherbrille getaucht und Pärchen unter Wasser beobachtet…das war typisch für ihn – seinem 12 jährigen Sohn so ein Blödsinn bei zu bringen…naja…:

Blödsinn kann ich jetzt gut.—

…Leg ich jedoch meine Seele vollkommen ungeschützt, wie ein neugeborenes Kätzchen vor die Menschen, – bekomme ich ein wenig Angst, weil die Menschen eben im Zweifelsfall wie ein hungriges Rudel Wölfe sind. Ich leide unter Angsstörungen und manchmal auch an so einer Art Panikattacken, aber das sind eigentlich alles vollkommen irrationale Ängste, denen sich“ normale „Menschen nicht ausgesetzt fühlen (Ich habe z.B. Telefonangst – da fangen vielleicht schon einige an zu lachen).

Ich habe manchmal Stunden-,Tage- und auch mal Wochenlang Bauchschmerzen vor Angst, wenn ich ein wichtiges…oder gar unangenehmes…(NEVER)…Telefonat zu führen habe.Wenn ich es dann aber hinter mir habe – merke ich jedes mal, dass es gar nicht so schlimm war. Und beim nächsten Mal? Wieder die gleiche törichte Angst… Verrückt oder???Wer?-Ich?

Ich stelle mich jetzt all meinen Ängsten – Ich schreie meinen Hilferuf in die Welt

Die Veröffentlichung meiner intimsten Gedanken dient mir als therapeutisches Werkzeug in einem letzten verzweifelten Versuch der Selbst – Therapie.

Dies ist mein letzter Versuch von den Drogen weg zu kommen…vielleicht ja hin…-…zu einer neuen, mir noch unbekannten und lebenswerten Zukunft…Who knows…???

Aber aufgeben kommt jetzt nicht mehr in Frage…Jetzt erst recht nicht mehr. Ich schaff das nicht, ohne Kohle bis zum Ende der Welt zu kommen? Wie? Also ich spüre mich so sehr im Flow…Wahnsinn…-Eigentlich kam dieses gigantische, mich überwältigende Gefühl, als ich die Idee hatte jetzt meine selbst gemalten Bilder zu verkaufen und vielleicht damit zu überleben. Zu Hause (?) liegen und hängen bestimmt noch vierzig…fuffzig Bilder – teilweise auch recht großformatige – herum) und vor allem meine Encaustic – Postkarten ( ich Schätze, ich habe noch ca. 250 Stk. fertig, durchnummeriert und von Patienten der Forensischen Abteilung einer Psychiatrie im Rhein – Neckar – Kreis mit Fantasienamen betitelt (spontane Ideen beim Betrachten der Bilder, habe ich mit ihrem Einverständnis aufgeschrieben).

Ok, ich verkaufe schon ab und zu ein Bild und einige meiner Postkarten, aber noch ist mein Traum nicht wahr geworden. Und da ich auch schon immer Musik gemacht habe, werde ich mich jetzt auf die Straßenmukke konzentrieren…und neue Songs auf dem Jakobsweg schreiben…

Und eines fernen Tages werde ich meinen Platz finden…dort gibt es alles und nichts…wir schaffen uns unsere eigene Welt.. (auch mit der Kraft des Unterbewusstsein – ) voller Harmonie….Vertrauen….Liebe….Menschlichkeit und Frieden.

Nennt mich einen Spinner – nennt mich einen Träumer – nennt mich asozial...

…doch wir baun uns unsere Stadt…UTOPIA… (Ich bin nicht alleine)

Hier könnt ihr meine kleine Kunst Galerie anschauen: Meine Kunst

Meine Musik: Lieder für den Jakobsweg

Kategorien Depression, DrogenSchlagwörter , , , ,

4 Kommentare zu „Beurteile ein Buch nie nach seinem Umschlag

  1. manchemenschenn sind viele bücher

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  2. dann bin ja quasi schuld das du nicht mehr unbeschwert checken kannst……lol

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  3. diese lehre von dir habe ich verinnerlicht…..is schon geil wenn die leute nie glauben das du studiert hast…..voll lustig….wie sagst du immer…..understatement….lol

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    1. Schön wenn du wenigstens etwas mitnimmst….musst ja auch nicjt durch die gleiche kacke gehen wie ich…..love ya

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