Planung und Vorbereitung auf den Jakobsweg – Packliste

Hier könnt ihr meine kleine Kunst Galerie anschauen: Meine Kunst
PLANUNG UND VORBEREITUNG AUF DEN JAKOBSWEG – Küstenweg

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MY BACKPACK FOR THE TRIP

Da ich den Jakobsweg ohne Geld gehe …brauche ich relativ gute Ausrüstung.…..kann sie mir aber nicht leisten……geht schon mal gut los..
Sachen die ich bis Mitte….Ende Mai 2018 gerne hätte…..wenn nicht, habe ich wenigstens schlechte, billige und schwere Ausrüstung…Wenn jemand noch sinnvolle Ergänzungen hat...bitte melden!!!
PACKLISTE
Schuhe von guter Qualität. ….wasserdicht Schuhgröße 44 (ich brauch diese eine Nummer größer, um Platz für die Socken und höchstwahrscheinlich geschwollenen Füße zu haben. Gel – Einlagen (verhindern Blasenbildung)
Schlafsack….leicht….schließlich trage ich ihn täglich viele km...warm.…da ich wohl oft draußen schlafen werde…vielleicht mit super leichter ISO- Matte?
Rucksack- kann ich, glaube ich, meinen nehmen.
Plane...( optional) um mir einen Verschlag für die Nacht zu bauen und trocken zu bleiben
Regenponcho…groß, damit er auch den Rucksack schützt, wenn ich im Regen wandere.
Gitarre – (mit Tasche), um Geld für Unterkunft und essen zu generieren
Extrasaiten
2 paar Wandersocken
2 Unterhosen (hab mich ja inzwischen für Shorts entschieden, da ich diese dreifach benutzen kann ( U- Hose, Badehose und als kurze Wanderhose – ich glaube niemand will einen Pilger sehen, der in Unterhose wandert).
2 T – Shirts (leicht zu reinigen…..bzw. zu trocknen ist. Eine Garnitur waschen …1 tragen….
1 Long-sleeve..….alles am besten – Funktionswäsche,die strapazierfähig und leicht zu reinigen…..bzw. zu trocknen ist. Eine Garnitur waschen …1 tragen….
1 Hose mit Zip um sie auch als kurze Hose zu tragen (oder nur eine lange Jeans – da das Material wahrscheinlich robuster ist und ich die Shorts ja als kurze Hosen habe)
1 Jogginghose ( falls ich mal in Herbergen übernachte, oder zum drunter ziehen, falls es Nachts zu kalt wird).
Messer,Gabel,Löffel...leicht….oder gleich einen Göffel – (halb Gabel-halb Löffel)
2 Feuerzeuge...1 zur Reserve….
Waschzeug
Microfaserhandtuch (klein,leicht,saugt gut Wasser auf und trocknet schnell)
Kopfhörer (falls ich mal so verzweifelt bin Musik aus der Dose zu brauchen)
Tablett mit Internet um meinen Reiseblog zu führen,etc……obwohl ich mir vornehme …nicht zu viel Zeit auf die Errungenschaften unser modernen Zivilisation zu verwenden….reimt sich auf verschwenden…jo….
Ladegerät (und eine Mehrfachdose – am besten mit drei USB- Ports – da – falls ich überhaupt mal in einer Herberge schlafe- mein Tablet aufladen muss, um mein Reisetagebuch zu führen und wahrscheinlich jeder einzelne Pilger seine Handys und Kameras…und was weiß ich???….in die wenigen Steckdosen stecken. Obwohl ich wahrscheinlich kein Bock habe, jeden Abend Stunden lang im Netz zu verbringen. Verzeiht mir deshalb bitte, dass ich nicht jeden Tag – und nicht soviel- schreiben werde. Das Reise – Tagebuch soll mir eher dabei helfen, den Weg später gut nachzuvollziehen, wenn ich mein Buch schreibe ( da ich auch eine Innere Reise mache, habe ich soviel zu sagen, dass ich wenigstens meine wichtigsten Gedanken notieren muss – Für schnelle Ideen – Aufzeichnungen nehme ich noch ein kleines Old School- Tagebuch mit (aus Papier – ich glaube mehr an Papier, als an virtuelle Texte- Was ich hab- hab ich. )
Wanderbuch mit Karten über den Jakobsweg….aber den Küstenweg....der andere ist mir zu kommerziell….und ich liebe das Meer.
Fahrkarte nach Frankreich/ Spanien – Irun – Bilbao? (oder notfalls trampen oder von zu Hause aus laufen.
Wanderstab
Brille (plus Etui – damit sie unterwegs nicht kaputt geht)
2 mal Tabak plus Papes – plus Filter (vielleicht gewöhne ich mir auf dem Jakobsweg ja das rauchen ab)
Skizzenbuch (das ich evtl. auch als Notiz block benutzen kann).
Stifte (ich wollte evtl.Jakobsweg – Motive malen…und evtl.verkaufen –
Ursprünglich sollte meine Tour unter der Prämisse….“-90 tage 90 Bilder“- laufen…jeden Tag ein Bild …..aber im Moment denk ich nicht, dass ich dafür Zeit und Ruhe haben werde? Außerdem ist auf dem Küstenweg nicht so viel los – es wird schwierig genug dort irgendwo Straßenmusik zu machen.
Schnur.zum Wäsche trocknen….Lager bauen
Jacke mit Innensleeve…..und evtl.noch leichte Regenjacke (habe mich aber jetzt für einen Regenponcho entschieden – der passt dann auch über meinen Rucksack.
Reisepass (falls ich nicht wiederkomme)- Habe ich schon beantragt und auch bezahlt – 60 Euro – ist schon bisschen frech, finde ich…wenn man es sich so überlegt kostet ein Pass ca. 1/4 meines Monatsbudgets. Aber wenigstens kann ich dann schnell das Land verlassen, falls es nötig wird.
Pilgerausweis
Sicherheitsnadeln (vielseitig benutzbar)
Schekel 2 stk.
Blasenpflaster
Badehose….Shorts ( ich nehme zwei Shortähnliche Hosen mit. Die benutze als Unterhose, Badehose und auch als kurze Hose zum wandern – (sozusagen drei in eins).
Schweizer Taschenmesser mit Korkenzieher (hat mir schon zu mancher Flasche Vino verholfen – habt ihr schon mal versucht einen Korken ohne Korkenzieher zu öffnen? – schwer, schwer)
Göffel
Tagebuch
Dictionary
Kleines leichtes Zelt (am besten ein freistehendes Einmann – Wurfzelt, in camouflage – da ich nicht unbedingt gesehen werden will, da das Zelten in Spanien nicht offiziell erlaubt ist – aber wer mich kennt, weiß das ich auf Regeln, die ich nicht gemacht habe scheiße.
Isomatte
Blasenpflaster
Hirschtalg (in den Pausen – Schuhe aus – lüften- und die Füße schön eincremen – beugt Blasenbildung vor)
Tempos (man weiß ja nie…)
Trinkbehälter (Fassungsvermögen 1 Liter – am besten Plastik – Flasche (leicht, leicht zu reinigen und zu befüllen.
Tasse ( am besten aus Metall) Internet für mein Tablet
Taschenlampe
Am besten wäre natürlich noch einen 30 tage Kurs bei Babbel (da nicht so viele Touristen auf diesem Camino sind und die Einheimischen oft kaum Englisch, geschweige denn Deutsch sprechen, würde mir es sehr, sehr helfen, ein bisschen Spanisch zu können ( Besonders wenn ich dort jemand frage,- ob ich z.B. auf der Wiese zelten darf- oder so- . Eigentlich kostet ein Geschenkgutschein für einen Monat bei Babbel nur 9 Euro-irgendwas, aber da ich nicht mal mehr ein Konto besitze kann ich ihn nicht buchen- Fuck-.

Wie ihr seht ist meine Packliste ziemlich umfangreich. Hätte ich Geld und eine Kreditkarte wäre alles easy….hab ich aber nicht….also muss ich meine Talente nutzen um über die Runden zu kommen.
So mache ich aus der schlechten Ausgangsposition …..ein Projekt zur Menschwerdung….
Ich teste sowohl mein Gottvertrauen, wie auch meine Abenteuerlust. Ich glaube ganz fest, dass ich so (ohne Kohle) – noch intensivere Erfahrungen machen werde.
Außerdem sehe ich diesen Weg auch als wissenschaftliches Experiment an…..“Wie sind Menschen, wenn du kein Geld hast.?“…“Wie werde ich der Mensch, der ich geworden bin?“…Was macht uns als Menschen aus? Werden wir durch unsere Gene (Erbanlagen), oder durch unsere Umgebung geformt und sozialisiert? – Wahrscheinlich hat beides Einfluss auf unseren Werdegang,-aber insbesondere will/muss ich mich mit mir selber auseinander setzen, muss erkennen warum ich lebe? Wer bist du? – Wenn du nur noch Du bist? Nicht dein Beruf, dein Familienstand, dein Geld auf der Bank. Wenn nur noch das nackte Ich bleibt? Fragen über Fragen, auf die ich schon mein Leben lang nach Antworten suche.
Hinterher werde ich um vieles besser Bescheid wissen….mehr über mich….mehr über die Menschlichkeit und die Menschen….und so hoffe ich auch mehr über Gott zu er-spüren – . Mich ihm wieder anzunähern
Über mein Verhältnis zu Gott werde ich später noch umfangreich zu erzählen haben.

Meine Kunst

Inzwischen haben scheinbar völlig fremde (bis jetzt) Menschen diesen Artikel gelesen und mir sogar ihre Hilfe angeboten. Die Eine hat noch ein Funktionsshirt, ihres Mannes. Ein Kumpel von mir hat mir versprochen, mir gebrauchte Wanderschuhe von seiner Familie zu besorgen, da diese auch wandern. Allerdings habe ich sie noch nicht und so langsam wird die Zeit knapp, damit ich die Schuhe noch einlaufen kann. Brauch ich eigentlich Wanderschuhe, oder sind Trecking – Schuhe (kenne ich nicht- habe aber darüber im Netz gelesen), vielleicht besser? Über Tipps, Ideen, Erfahrungsberichte und natürlich jede Form der Hilfe bin ich sehr dankbar. Aber bitte nicht denken, ich will mich durchs Leben schnorren (dann würde ich mich nur in Großstädten aufhalten). Ein Ex Freundin hat mir den Outdoor – Küstenführer bestellt (müsste eigentlich heute, oder morgen ankommen). Ich bin wirklich sehr dankbar für jede Hilfe, die meine Reise vielleicht ein bisschen erleichtern. Wenn es da draußen Menschen gibt, die mir gerne !!! helfen, freue ich mich natürlich.

P.S. Alle die mir meinen Trip ausreden möchten, oder mich nur beleidigen wollen, sollten vielleicht erst mal warten bis ich genug über mich geschrieben habe, um zu wissen was ich erlebt habe. Warum ich vielleicht jetzt Aussteige aus dieser Konsum – orientierten, gefühllosen und kalten Welt in der sich Menschen nur noch über ihren materiellen Wohlstand, oder ihren Beruf identifizieren und sich eventuell mal Fragen, ob Sie in meiner Situation überhaupt noch am Leben wären. Denn eins steht fest…Ich gehe los…so…oder …so.

Es wäre natürlich super schön, wenn sich meine Haltung, den Menschen gegenüber, zum positiven wendet. Habe ich nichts dagegen – im Gegenteil. Es ist nur so, dass ich in meinem Leben viele böse Ḿenschen erlebt habe – Menschen die mich berauben oder betrügen…wollen..., oder auf mich im Schlafsack mit Knüppeln draufschlagen (das war aber in den USA und da hatte ich noch meinen Hund Apache…mit dem hatten sie wohl nicht gerechnet – er hatte den ersten schon am Wickel, bevor ich mich aus dem Schlafsack gepult habe und mich nun wehren konnte- Und leider ist mir das nicht nur einmal passiert. In Los Angeles haben Sie drei mal auf mich geschossen...usw. Aus solchen Erlebnissen heraus ist mir eine vorsichtige Haltung zu eigen geworden. Sehr gerne möchte ich mein Herz der Liebe öffnen – habe aber Angst verletzt zu werden. Aber ich werde dieses Risiko eingehen, um vielleicht zu lernen mich anderen gegenüber offen und liebevoll zu zeigen. Noch muss ich mich immer daran erinnern – „Ich will Liebe sein“ – Ich nehme auch gerne Hilfe an – Aber nur, wenn sie von Herzen kommt- und nur wenn es niemanden anderen weh tut – Manchmal ist schon ein liebes Wort Gold wert.

Nun ist meine Liste auf einem besseren Stand. Was ich noch nicht habe, ist ein Einmann Zelt, vor allem keinen guten, warmen und trotzdem leichten Schlafsack (ich hab zwar einen, aber der ist weder gut noch klein und leicht- eben old- school). Noch keine leichte ISO Matte, Wanderstab, so ein „Wunderhandtuch“ aus Mikrofasern. Außerdem bräuchte ich gute Wandersocken (die wenigstens bis Finis Terre halten)Die anderen Kleinigkeiten, wie Ladekabel, Mehrfach-Steckdose (USB), kleine Beutel um bessere Ordnung im Rucksack zu haben…..werde ich schon noch irgendwie besorgen.

Ich danke jedem Menschen der mir hilft – ob mit aufmunternden Worten, oder Dingen für meine Reise auf dem Jakobsweg und zu mir (maybe also to god).

Hier könnt ihr meine kleine Kunst Galerie anschauen: Meine Kunst

Und hier meine Straßenmukke: Lieder für den Jakobsweg

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backpack
Kategorien Jakobsweg, Pilgern, WandernSchlagwörter , , , , ,

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